Lehren und Lernen unterliegen zwar immer dem Wandel der Zeit, wurden aber noch nie überflüssig. Neueste technische Errungenschaften lassen viele zweifeln und verzweifeln. Das sollte uns jedoch nicht davon abhalten, gute Lehre zu bieten.
Einen „Aha“-Effekt erleben. Es gibt nichts Schöneres, als die Erkenntnis in den Augen unserer Studierenden zu sehen.
Ich habe als Tutor an der Universität angefangen und im Rahmen meines Doktorats begonnen, reguläre Lehrveranstaltungen zu halten. Dort ist der Funke übergesprungen.
Ich kann alle Erlebnisse auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Begeisterung! Lehrende, die selbst nicht begeistert von ihrem Thema waren, konnten mich nie bzw. nur schlecht mitnehmen. Das hat sich durchgezogen, von der Schule bis zum Studium.
Studierende, die sich auf mich einlassen sind mir wichtig. Für mich gibt es nichts Schlimmeres, als vor einem Auditorium vorzutragen, das nicht auf meine Fragen reagiert oder selbst welche stellt. Es ist mir sehr wichtig, die Studierenden mitzunehmen
Den Stellenwert der Lehre zu erhöhen und mit der Forschung auf eine Ebene zu setzen. Wenn wir nicht gut ausbilden, dann haben wir auch keine guten Absolvent_innen, die gute Forscher_innen werden können.
Auf der Insel Samos gibt es die „Höhle des Pythagoras“, in der sich Pythagoras vor seiner Emigration nach Italien versteckt haben soll.
Nahbar als Vortragende zu bleiben und sich nicht über den Studierenden zu sehen – Vortragende „zum Anfassen“
Lehren und Lernen brauchen Gemeinschaft! Wir können nicht alles durch Videos oder Online-Formate ersetzen. Menschen sind soziale Wesen, die Interaktion benötigen. Ergänzend sind diese Methoden aber sehr wertvoll.
Die Interaktion zwischen Lehrende und Studierende wird ins Zentrum rücken. Hausarbeiten und akademische Arbeiten verlieren an Bedeutung ohne persönlichen Kontakt.