Prof. Dr.

Miriam

Clincy

Professorin, Senatsbeauftragte für Hochschuldidaktik

Hochschule Esslingen

Methoden und Medien ändern sich (aktuelles Stichwort “KI”) und immer mehr Fachwissen mag online verfügbar sein, aber zentral beim Lehren und Lernen sind die Lehrenden, die sich als Personen ihren Lernenden ganz zuwenden und sie begleiten.

Am Lehren begeistert mich:

Lernenden auch bei unüberwindbar scheinenden Problemen zu zeigen, wie selbstwirksam sie sind.

So bin ich zum Lehren gekommen:

Ich habe mir schon immer gerne Gedanken darüber gemacht, wie sich komplizierte Sachverhalte gut für unterschiedliche Zielgruppen beschreiben lassen – diese Leidenschaft zum Beruf zu machen, hat sich erst mit der Zeit entwickelt.

Meine Erinnerungen an mitreißenede und gute Lehre in meiner Schul- und Studiumsvergangenheit:

Vor allem an einige Lehrerinnen, die eine gute Feedbackkultur hatten und sowohl die jeweils Schwachen wie auch Starken sehen und weiterbringen konnten.

Das ist mir in meiner Lehrpraxis besonders wichtig:

Mit jeder Lerngruppe neu einen geschützten Raum für eine gute Fehlerkultur zu entwickeln.

Das bräuchte es meiner Meinung nach an den Hochschulinstitutionen vor allem, um „gute Lehre“ machen zu können:

1) Mehr Sichtbarkeit für gute Hochschullehre 2) Stärkere Professionalisierung von Hochschullehrenden

Mein top „unnützes Wissen“:

Im schottischen Recht gibt es als eine Art Hausfriedensbruch den Straftatbestand “hamesucken” (Heimsuchung)

Mein wichtigster „Geheimtipp „ als Experte/-in in der Hochschullehre:

Die Expertenrolle öfter mal verlassen und beim Lernen von etwas ganz Neuem und Unbekannten sich selbst beobachten.