Tina

Fuhrmann

Lehrkraft für besondere Aufgaben

Hochschule Merseburg

Gute Lehre entsteht dort, wo wir uns respektvoll begegnen, aktiv miteinander lernen und Fehler machen dürfen, um daraus zu lernen.

Am Lehren begeistert mich:

Mich begeistert, Studierende auf ihrem Weg zu begleiten und zu erleben, wie Verständnis, Begeisterung für Wissenschaft und Persönlichkeiten wachsen.

So bin ich zum Lehren gekommen:

Schon seit der 1. Klasse wollte ich Lehrerin werden. Die „Schulform“ wuchs umso älter ich wurde – Grundschule, Gymnasium, Hochschule. Jetzt darf ich tatsächlich Studierenden Physik und Mathematik vermitteln und liebe alles daran.

Meine Erinnerungen an mitreißenede und gute Lehre in meiner Schul- und Studiumsvergangenheit:

Gern erinnere ich mich an Stunden, die nicht perfekt waren, in denen Lehrende aber als Menschen sichtbar wurden, z.B. die 2-jährige Tochter des Lehrers mit im Unterricht, ein Luftgewehr das losging, Samstagsvorlesung mit Tee und Keksen.

Das ist mir in meiner Lehrpraxis besonders wichtig:

Studierende und Lehrende sind gleichwürdig, aber nicht gleichberechtigt. Lehrende haben die Verantwortung für die fachlichen und überfachlichen Inhalte und Methoden, aber ganz besonders auch für die Atmosphäre und Fehlerkultur der Lehrveranstaltung.

Das bräuchte es meiner Meinung nach an den Hochschulinstitutionen vor allem, um „gute Lehre“ machen zu können:

Studierende und Lehrende sind gleichwürdig, aber nicht gleichberechtigt. Lehrende haben die Verantwortung für die fachlichen und überfachlichen Inhalte und Methoden, aber ganz besonders auch für die Atmosphäre und Fehlerkultur der Lehrveranstaltung.

Mein top „unnützes Wissen“:

Lise Meitner (Kernspaltung), Jocelyn Bell Burnell (Pulsare) und Rosalind Franklin (DNA Doppelhelix) erhielten keinen Nobelpreis, sondern ihre Kollegen

Mein wichtigster „Geheimtipp „ als Experte/-in in der Hochschullehre:

Lasst uns Vertrauen und Mut haben: In unsere Studierenden und ihre Entwicklung und in uns selbst beim Ausprobieren neuer Dinge in der Lehre.