Digitalisierung eröffnet neue Wege des Lernens: adaptiv, ortsunabhängig und kollaborativ. Hochschulen sollten diese Chancen aktiv und verantwortungsvoll gestalten.
Mich begeistert die Vielseitigkeit der Hochschullehre und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Disziplinen und Fachkulturen.
Über meine Arbeit bei TUBAFdigital (https://tu-freiberg.de/tubafdigital) innerhalb der Projekte SUUUpoRT und VirtFa bin ich zur digitalen Hochschullehre und deren Gestaltung gekommen.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir methodenreiche Schulstunden mit Planspielen sowie projektorientiertes Lernen im Studium mit dem Mahara E-Portfolio zur Reflexion des eigenen Lernwegs.
Mir ist wichtig, auf individuelle Bedürfnisse und Situationen einzugehen und Zusammenarbeit wertschätzend und bedarfsorientiert zu gestalten.
Für gute Hochschullehre braucht es transparente interne Kommunikation, enge Zusammenarbeit und die Partizipation aller betroffenen Statusgruppen.
Die einzige Dreiecksburg in Deutschland heißt Wewelsburg.
Professor:innen sind auch nur Menschen.
Meine Vision für die Hochschule der Zukunft: konsequente Digitalisierung in der Lehre, eine partizipative Lernkultur mit aktiver studentischer Beteiligung sowie Kommunikation auf Augenhöhe. Flachere Hierarchien, bedarfsgerechte Lernressourcen und barrierefreie Zugänge sichern Teilhabe für alle.
KI kann Lehre, Beratung und Management personalisieren und Prozesse effizienter machen, birgt aber Risiken wie Abhängigkeit, Intransparenz und Verzerrungen. Entscheidend bleibt der kritische, reflektierte Einsatz durch Menschen.