Lehre bedeutet Neugier für Themen und Offenheit für Neues zu wecken, bei Lehrenden wie bei Lernenden.
Verständnis und Begeisterung für meine Themenfelder wecken und dabei im Kontakt mit anderen die eigenen Gewissheiten stetig hinterfragen.
Anderen etwas näher zu bringen, was mir selbst Spaß macht, war schon im Studium ein tolles Erlebnis. Daher habe ich mich dann während meiner Berufstätigkeit gezielt in diesem Bereich weiterqualifiziert.
Einer meine Professoren hat mit großem schauspielerischem Talent chemische Vorgänge veranschaulicht, diese Formeln werde ich nie vergessen.
Ich möchte Studierenden immer den Praxisbezug im jeweiligen Themenfeld aufzeigen und sie möglichst nah an der Praxis arbeiten lassen, auch in den Prüfungsformaten greife auch gerne die außerhochschulischen Vorerfahrungen der Studierenden auf.
Wir müssen den Mut haben, den rechtlichen Rahmen voll auszuschöpfen, und innovative Formate zu erproben, um Lehre weiterentwickeln zu können.
Schwierig: Ob etwas nicht doch noch nützlich sein kann, stellt sich oft situativ heraus.
Aktiv den Kontakt mit den Studierenden suchen und sich auf ihre Sicht auch offen einlassen, auch wenn sie von den eigenen Erfahrungen stark abweicht.
Alle Hochschulangehörigen arbeiten auf Augenhöhe miteinander, lernen voneinander und entwickeln nach Bedarf neue, kreative Formate. Es gibt individualisierte Abschlüsse, bei denen das Lernportfolio auf ein bestimmtes Ziel hin zusammengestellt wird.
KI erleichtert den Einstieg und baut ggfs. Kontaktanbahnungshürden ab. Individuelle Verläufe können im Mix aus persönlichen Kontakten und KI-Begleitung passgenauer unterstützt werden.