Mir ist wichtig, genau auf die Studierenden zu schauen, die zu uns kommen mit ihren eigenen Vorstellungen, wie sie am besten lernen können. Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe, ihnen eine Orientierung zu geben, wie man ein Studium meistert.
Ich empfinde große Dankbarkeit dafür, Wissen, naturwissenschaftliche Regeln und Laborfähigkeiten weitergeben zu dürfen.
Schon immer hat es mir große Freude bereitet, von mir selbst aufbereitetes Wissen vorzutragen, z.B. bei Referaten. Zur Hochschullehre bin ich über einen Lehrauftrag und mein Referendariat an einem Beruflichen Gymnasium gekommen.
Gute Lehre erklärt klar, zeigt Beispiele und Zusammenhänge zwischen Gleichem und Unterschiedlichem auf.
Meine Vorbilder waren fair, manchmal auch streng und haben mir viel zugetraut. Sie besaßen Humor, was das Lernen definitiv erleichtert hat!
Klarheit in meinen Erklärungen, Klarheit in den Grenzen, was geht und was nicht und Klarheit im Umgang miteinander.
Für exzellente Lehre braucht es bei uns an den HAWen eine Entlastung für die viele organisatorische und Gremienarbeit, die wir „nebenbei“ erledigen. Das könnten durchaus preisgünstiger auch andere wahrnehmen.
Ich glaube nicht, dass irgendein Wissen unnütz ist, wenn, dann dass Marie Curie sehr gern im Meer geschwommen ist.
Möglichst individuell Rückmeldungen geben – auch zu sozialem Verhalten in der Veranstaltung, was durchaus Mut erfordert.