Bettina

Knappe

Koordinatorin des Arbeitsbereichs Chemie, Laborleitung Anorganische Chemie, Mitglied Fakultätsrat

HAW Hamburg, Fakultät Life Sciences

Mir ist wichtig, genau auf die Studierenden zu schauen, die zu uns kommen mit ihren eigenen Vorstellungen, wie sie am besten lernen können. Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe, ihnen eine Orientierung zu geben, wie man ein Studium meistert.

Am Lehren begeistert mich:

Ich empfinde große Dankbarkeit dafür, Wissen, naturwissenschaftliche Regeln und Laborfähigkeiten weitergeben zu dürfen.

So bin ich zum Lehren gekommen:

Schon immer hat es mir große Freude bereitet, von mir selbst aufbereitetes Wissen vorzutragen, z.B. bei Referaten. Zur Hochschullehre bin ich über einen Lehrauftrag und mein Referendariat an einem Beruflichen Gymnasium gekommen.

Meine Erinnerungen an mitreißenede und gute Lehre in meiner Schul- und Studiumsvergangenheit:

Gute Lehre erklärt klar, zeigt Beispiele und Zusammenhänge zwischen Gleichem und Unterschiedlichem auf. Meine Vorbilder waren fair, manchmal auch streng und haben mir viel zugetraut. Sie besaßen Humor, was das Lernen definitiv erleichtert hat!

Das ist mir in meiner Lehrpraxis besonders wichtig:

Klarheit in meinen Erklärungen, Klarheit in den Grenzen, was geht und was nicht und Klarheit im Umgang miteinander.

Das bräuchte es meiner Meinung nach an den Hochschulinstitutionen vor allem, um „gute Lehre“ machen zu können:

Für exzellente Lehre braucht es bei uns an den HAWen eine Entlastung für die viele organisatorische und Gremienarbeit, die wir „nebenbei“ erledigen. Das könnten durchaus preisgünstiger auch andere wahrnehmen.

Mein top „unnützes Wissen“:

Ich glaube nicht, dass irgendein Wissen unnütz ist, wenn, dann dass Marie Curie sehr gern im Meer geschwommen ist.

Mein wichtigster „Geheimtipp „ als Experte/-in in der Hochschullehre:

Möglichst individuell Rückmeldungen geben – auch zu sozialem Verhalten in der Veranstaltung, was durchaus Mut erfordert.