Sandra

Sandri

Abteilungsleitung Entwicklung und Planung

Johannes Gutenberg Universität Mainz (JGU)

Zukunftsweisende Hochschullehre verbindet fachliche Exzellenz, gesellschaftliche Verantwortung und flexible Lernwege. Hochschulen sollten Räume schaffen, in denen Studierende Gestaltungskompetenz und Reflexionsfähigkeit erwerben können.

Am Lehren begeistert mich:

Mich begeistert als Wissenschaftsmanagerin im Bereich Studium und Lehre die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachdisziplinen und Statusgruppen.

So bin ich zum Lehren gekommen:

Nach Tätigkeiten in Forschung und Lehre während und nach meiner Promotion in Ägyptologie bin ich zunächst als Projektkoordinatorin ins Wissenschaftsmanagement eingestiegen.

Meine Erinnerungen an mitreißenede und gute Lehre in meiner Schul- und Studiumsvergangenheit:

Mitreißende und gute Lehre habe ich immer dann erlebt, wenn die Lehrperson für ihr Fachgebiet brennt und gleichzeitig eine offene und neugierige Haltung gegenüber Lernenden hat.

Das ist mir in meiner Lehrpraxis besonders wichtig:

Für mich als Vertreterin des wissenschaftsstützenden Bereichs sind gegenseitige Wertschätzung und eine konstruktive Fehlerkultur, aber auch das von wissenschaftlichen Standards geprägte Arbeiten besonders wichtig.

Das bräuchte es meiner Meinung nach an den Hochschulinstitutionen vor allem, um „gute Lehre“ machen zu können:

Gute Lehre braucht verlässliche Ressourcen, institutionelle Wertschätzung und strategische Verankerung. Ebenso wichtig sind aber auch Freiräume für Innovation und Kreativität.

Mein top „unnützes Wissen“:

Im Alten Ägypten glaubte man, dass das Gehirn nur die Funktion hätte, Schnupfensekret zu produzieren. Das Herz war Sitz von Verstand und Gefühl.

Mein wichtigster „Geheimtipp „ als Experte/-in in der Hochschullehre:

Strukturen allein verändern keine Lehre – entscheidend sind Kommunikation, Beteiligung und Vertrauen.

Meine Vision für die Hochschule der Zukunft – Insbesondere im Bezug auf Lehre, Lernkultur und institutionelle Entwicklung:

Die Hochschule der Zukunft begeistert Studierende für unterschiedliche Fachkulturen und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Sie ermöglicht es Studierenden, zu Global Citizens zu werden und für Werte wie Demokratie, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung fundiert und mit wissenschaftlichen Argumenten einzutreten.

So wird KI die Lehr-Lern-Arbeit bzw. das Beraten und Managen an Hochschulen verändern:

KI wird das Lehren und Lernen nicht nur an Hochschulen fundamental verändern. Ob zum Guten oder Schlechten wird davon abhängen, ob es gelingt, das Wissen über KI sowie die kritische Reflexion darüber statusgruppenübergreifend zu verankern.