Lehre als Gemeinschaftsaufgabe umsetzen – möglichst hochschul-, rollen- und disziplinübergreifend.
Als Lehrender auch immer Lernender sein zu können und im Austausch mit den Teilnehmenden zu sein.
Bereits als Student an der Universität Kassel – als Tutor und in einem Beratungsprojekt in der betrieblichen Weiterbildung. Eine tolle Erfahrung, die in guter Erinnerung bleibt!
Gerne erinnere ich mich an mein Projektstudium, mit einem hohen Grad an Eigenständigkeit, Arbeiten im Team und einer fordernden und zugleich sehr persönlichen, freundschaftlichen Begleitung.
Die Haltung, wie sie mal von Rolf Arnold treffend als „pädagogische Gelassenheit“ umschrieben wurde.
Es bräuchte förderliche Rahmenbedingungen mit Fokus auf 1.) persönliche Verbindung & Gemeinsinn, 2.) Vertrauen & Zuverlässigkeit und 3.) die Bereitschaft zu hohem Engagement für das Erreichen gemeinsamer Ziele.
Habe ich zum Glück vergessen.
Begleiten statt belehren – und den Raum als dritten Pädagogen nutzen (und dabei natürlich die ersten beiden nicht vergessen).
Hochschulen verstehen sich nicht mehr als reine Zertifizierungsorte. Grenzziehungen lösen sich zunehmend auf, sodass Lehre als vernetztes und KI-unterstütztes Angebot realisiert wird. Lehrende sind nicht mehr als Einzelakteure aktiv, sondern organisieren sich in rollen- und hochschulübergreifenden Teams.
KI eröffnet eine Vielzahl hilfreicher Möglichkeiten, um das Lernen zu unterstützen. Aus meiner Sicht ist es jedoch wichtiger, dabei die eigene Haltung zum Lehren und Lernen nicht aus den Augen zu verlieren.